Bericht der Senioren AG vom 16.02.2016

Senioren AG IG BCE Ortsgruppe Arnsberg

Bericht der Senioren AG vom 16.02.2016

Die Senioren beschäftigten sich in ihrer Februar-Sitzung mit folgenden Themen:

1.) 1.-Hilfe-Kurs für Senioren.
2.) Anfrage Parteien zu Zusatzbeiträgen.
3.) Presseartikel CETA / Entwurf Schreiben an IGBCE Hauptverwaltung.
4.) Zukunft Arbeitsplätze – Kontra Flüchtlinge.
5.) Flüchtlingswelle. Wer bezahlt? Fehlende Steuergerechtigkeit / Entwurf Schreiben an Volksparteien.
6.) Vorschläge Themen März.

1.)    1. Hilfe-Kurs
* Gespräch mit Frau Sabinjaz vom DRK.
Termin vorgemerkt für 27. und 28. April 2016, vormittags von 10 bis 12 Uhr.
Kosten 10 Euro /Person.
*  Weiteres Angebot von FOBINO Kurzkurs.
Kollege Neff besorgt Infos über mail: info@fobino.de

2.)    Anfrage an Parteien “Zusatzbeiträge”
Leider war bis dato immer noch keine schriftliche Antwort eingegangen. Ein
Entwurf der Mahnung wurde vorgelegt, von den Kollegen gebilligt und an den
Vorstand der OG weitergegeben.

3.)    Presseartikel CETA  Abkommen Kanada
Das Wirtschafts- und Handelsabkommen zwischen Kanada und der EU ist ausgehandelt.
Der Text liegt vor und soll 2016 ratifiziert werden. Der vorliegende Presseartikel wurde
ausführlich diskutiert. Es ist unfassbar, was sich die EU leistet. Hier sind einer
Wirtschaftsdiktatur Tür und Tor geöffnet. Wir Senioren sind zutiefst besorgt. Aus
der Arbeitswelt sind wir zwar ausgeschieden, aber unsere Kinder und Enkel nicht.
Werden diese Verträge ratifiziert, waren Jahrzehnte Gewerkschaftsarbeit für die Katz.
Eine Kopie des Artikels soll an die IGBCE-HV geschickt und um Stellungnahme gebeten
werden. Der Briefentwurf und Kopie wurden dem OG-Vorstand übergeben.

4.)    Zukunft Arbeitsplätze / Kontra Flüchtlinge
Ab Januar 2016 wurden von den Senioren Pressebeiträge gesammelt, in denen es um
Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen ging. Überwiegend war von Abbau die Rede,
das sind keine guten Persektiven für unsere Kinder uns Enkel.
Als Krönung: Die DAVOS-Studie, derzufolge die Digitalisierung und Automatisierung bis
2020 (nur 4 Jahre!!!) 5 Mio Arbeitsplätze in den Industrieländern kosten werden. Wie
passen da die Flüchtlinge ins Bild? Wie soll der Verdrängungswettbewerb verhindert
werden??? Lt. Aussage der Ministerin soll es keine Steuererhöhungen geben, angesichts
des Milliarden-Überschusses in der Bundeskasse. Niemand glaubt das. Sie will
450 Mio € jährlich, um z.B.  100.000 Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge zu schaffen.
Allgemeiner Tenor bei den Senioren. “Völlig realitätsfremd”.

5.)    Flüchtlingswellen, wer bezahlt?
Lohn- und Mehrwertsteuer sind der größte Beitrag, der unser Staatswesen finanziert.
Steuergerechtigkeit ist offenbar von den Regierenden nicht gewollt. Wie sonst soll man
erklären, dass Deutschland das Vorgehen der EU gegen Steuerdumping mit allen möglichen
Mitteln ausbremst. Wenn es stimmt, dass Deutschland in der EU als Vorkämpfer gegen
Steuerdumping auftritt und sobald die Türen geschlossen werden aber gezielt nichts tut,
ist es ein Skandal. Dreisten Firmen wie Apple, Amazon u. Co. so große Geschenke zu machen.
Bund, Länder und Komunen gehen leer aus. Der Inhalt der vorliegenden Unterlagen wurde
heftig diskutiert. Man kam überein, ein Schreiben an die Bundes-Fraktionen von
SPD und CDU zu schicken, wegen dieser Steuerungerechtigkeit. Ein Entwurf wurde dem
OG Vorstand zur Weiterleitung übergeben.

6.)    Themen für März
* Vorgeschlagen wurde, Infos zu besorgen über Steuerzahlung für Rentner
(Single, Verheiratete, Freibeträge).
* Ursachen Flüchtlingswelle.
Entwicklungspolitik kontra Armut.

 

Die Senioren AG

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